KRISTALLINE SOLARMODULE
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Ein klassisches Solarmodul besteht aus 36 or 72 (= 2 x 36) Solarzellen. Diese 36 Solarzellen sind in Reihe geschaltet um bei STC auf eine Arbeitsspannung von ca. 17 V zu kommen. Der Strom der Module hängt von der Grösse und dem Wirkungsgrad der Solarzellen ab.

Die ursprüngliche Anwendung der Solarmodule war, 12 V Blei-Säure-Batterien - ähnlich den heutigen Autobatterien - zu laden. Um eine optimale Ladespannung zu erhalten, wurden die Solarmodule mit 36 Solarzellen - oder Vielfachen davon - aufgebaut. Obwohl diese Spannung niemals in der praktischen Anwendung vorkommt, spricht man noch heute bei einem 36-zelligen Solarmodul von einem 12 V Modul und folglich bei einem 72-zelligen von einem 24 V Modul.

Eine Betriebspannung von 17 V bei STC stellt sicher, dass Solarmodule sogar in warmen Gebieten, in denen die Zellen aufgrund des negativen Temperaturkoeffizienten einen Spannungsabfall erfahren, immer noch eine 12 V Batterie laden können.

Um ein Solarmodul herzustellen, werden die Solarzellen alle in Reihe verschaltet, untereinander verlötet und sodann zwischen Glas und Spezialfolie einlaminiert. Dieses Laminat wird sodann in einen Aluminiumrahmen gefasst, um Stabilität während des Transports, der Installation und des Betriebs zu gewährleisten. Für die Anwendung in grossen Systemen wird die Anschlussdose mit Kabeln und Schnellstecksystemen versehen, um die Installation zu beschleunigen.

Solarmodul Solarmodul
aus polkristallinen Solarzellen,
Kabeln und Schnellstecksytemen
Solarmodul Solarmodul aus monokristallinen
Solarzellen, Kabeln und
Schnellstecksystemen

Für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen werden heute vielfach Module mit anderen Arbeitsspannungen (=Zellanzahlen) verwendet.